Quark-Pfirsich-Heidelbeertorte.

Ich bin ja kein großer Freund von Sahnetorten. Aber Käsesahne- oder Quarktorten, da könnte ich mich ja reinlegen. Wobei das eine ziemliche Sauerei ergeben würde, nehm ich an. Dann doch lieber essen. Es stand in diesem Fall etwas Familiäres an und es sollte sowohl um Heidelbeeren als auch um Pfirsiche gehen. Das Ergebnis wurde eine Quarktorte durchzogen mit Pfirsichmus und einem Topping aus Heidelbeeren. Alle haben geschwärmt. Sogar ich.

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Vegane Schoko-Erdnuss-Cupcakes.

Immer wieder eine kleine Herausforderung ist das vegane Backen. Nicht das es weniger Spaß macht oder gar weniger gut schmeckt, aber ich muss auf jeden Fall mehr nachdenken. Aber wer weiß, vielleicht werd ich im veganen Backen irgendwann genauso routiniert wie in der Standard-Version. Es begab sich also zu der Zeit, dass veganes Backwerk angefragt wurde. Ich hatte noch ein Kochbuch aus meinem kurzen Veganismus-Versuch und aus diesem Buch stammt auch die Grundidee für diese Cupcakes. Wie immer ein bisschen anders, deswegen hier meine Version. Die Cupcakes sind übrigens, ich weiß, Eigenlob stinkt, aber wie ich finde, wirklich großartig und auch für Nichtveganer voll zu empfehlen.

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Schoko-Espresso-Cheesecake.

Holy. Das ist kein Kuchen, das ist eine Waffe. Ich wollte mal was anderes als den typischen American Cheesecake. Und ich bekam etwas ganz anderes. Ich bekam ein Monster, das so unfassbar schwer war und gleichzeitig frisch und fast leicht schmeckte und herb nach dunkler Schokolade, aber auch süß und überhaupt war das Essen dieses Kuchens ein Erlebnis für sich selbst. Tut euch selber den Gefallen und backt ihn nur nach, wenn wirklich eine große Familienfeier oder sonst etwas ansteht, denn die Stücke sollten sehr (und ich meine: sehr!) klein geschnitten werden, falls ihr nicht Gefahr laufen wollt, dafür verantwortlich zu sein, dass Menschen, sich den Bauch haltend, über den Boden rollen und unverständliche Dinge blubbern.


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Kuchenradio 004: Linzer Torte.

Hört live zu, wie ich die hässlichste aller Linzer-Torten backe. Nicolas und ich einigten uns darauf, die Klassiker der Kaffeetafel abzuklappern. Diesmal trifft es die Linzer Torte, die eigentlich nichts mehr als ein riesiggroßer Keks ist. Der Vorführeffekt schlug direkt zu und ich verzweifelte beinahe an dem Teig. Gut, dass Nicolas immer alles mitschneidet. Naja, bei uns ist alles echt und so fällt auch endlich mal die Fassade, dass mir beim Backen immer alles gelingt. Wobei: Das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen. Beziehungsweise wohl eher essen lassen. Ich bin kein großer Fan von dem Mürbeteiggebäck mit Marmelade, aber meine Großmutter könnte man damit durchaus begeistern. Falls sie mal zum Kaffeetrinken vorbeikommt, würde ein Stück Linzer Torte hervorragend passen.

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Frühstückskekse.

Frühstücks-was? Kekse? Was zum? Wenn ich ehrlich bin, würde ich Kekse eher selten zum Frühstück zu mir nehmen, aber diese Teilchen haben so viel Zutaten in sich, die zu einem guten Frühstück gehören, dass der Name wohl passt. Bananen, Haferflocken, Nüsschen! Durch die Banane werden die Kekse richtig schön saftig und feucht und kein bisschen trocken. Die Idee kam aus einem Buch von der wunderbaren Cynthia Barcomi. Die nahm dafür auch noch teilweise Vollkornmehl, weniger Ei und Banane als ich, aber ich bin mit meiner Variante so zufrieden, dass ich sie beibehalten werde.

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Buttermilchkuchen mit Dosenfrüchten.

Wer nicht weiß, was er backen möchte und auf der Suche nach Ideen den Inhalt seiner Küchenschränke durchforstet, kann auch mal auf die Idee kommen, irgendwas mit Dosenobst auf die Beine zu stellen. Dosenobst hat einen furchtbar schlechten Ruf, wahrscheinlich auch zu Recht, aber im Winter gibt es für mich nichts besseres, um den Obstsalat oder das Müsli aufzupeppen. Ich hatte ein Glas Kirschen noch offen im Kühlschrank und wollte es verwerten. Und Pfirsiche hatte ich ja auch noch! Und noch eine Dose Mandarinen! Alles in allem würfelte ich eine fröhliche Mischung an gezuckerten Konservenvitaminen zusammen und packte sie in einen Rührteigmantel mit Buttermilch und Kokoskrone. Ich bin kein großer Fan von Kokos, aber durch die geringe und oberflächliche Dosierung war selbst ich von diesem Backwerk begeistert. Der Teig blieb durch das viele Obst sehr saftig und das ganze schmeckte besonders noch leicht warm hervorragend.

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Kuchenradio 003: Marmorkuchen.

Wir sind wieder da! In (beinahe) alter Frische. Und wir haben euch was mitgebracht: Fast jeder kennt ihn, viele haben ihn schon gebacken. Irgendwie ein typisch deutsches Ding, so ein Marmorkuchen. Ich hab irgendwie das Gefühl, dass es einer der am meisten gebackenen Kuchen ist. Und liege damit wahrscheinlich vollkommen falsch. Aber da Nicolas und ich uns dazu entschlossen haben, uns gemeinsam an die Klassiker der Kaffeetafel zu wagen, und da ich denke, dass das passt, gibt es Marmorkuchen. Marmorkuchen war der allererste Kuchen, den ich alleine gebacken habe. Und ich muss zugeben, das Ergebnis war staubtrocken. Nichts ist schlimmer als trockene Kuchen, deswegen ist das hier auch kein wirklich typischer Marmorkuchen, sondern die Erwachsenenversion mit Likörchen. Und es geht endlich mal was auf! Außerdem kann man hören, was passiert, wenn man dem feinen Herrn Semak ein Gläschen Eierlikör gibt…

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Schokoladentörtchen mit flüssigem Nuss-Nougat-Kern.

Ich bin ja mehr der Obstkuchenfan. Aber das ist im Winter immer etwas schwierig, aromatisches Obst zu bekommen, deswegen weiche ich immer öfter auf obstlose Kuchen aus. Gerne auch auf Schokolade. Das sind dann wohl hier die Kuchenkram-Schokolade-Wochen, denn heute geht es um ein kleines Törtchen, das ganz wunderbar als Dessert funktioniert.

Schokoladentörtchen mit flüssigen Kern sind ja immer so eine Sache: Traditionell französisch gebacken, sodass der Kuchenteig flüssig ist, muss man exakt den richtigen Zeitpunkt wählen, um die kleinen Dinger aus dem Ofen zu holen, sie abkühlen zu lassen und zu servieren. Ich hab eine Menge Versuche hinter mich gebracht, der perfekte Kuchen war nie dabei. Zu wenig weich, zu lang gebacken, zu flüssig, mir ist alles schon passiert. Irgendwann die Variante ausprobiert, und sie schmeckt mir sogar noch besser. Der Kern ist hier nicht nur flüssiger Kuchenteig, sondern aus Nuss-Nougat-Creme. Und Nutella schmeckt für mich immer ein bisschen nach Kindheit.

Mit dem Kern aus Nuss-Nougat-Creme ist dieses Küchlein fast narrensicher. Und warm unglaublich lecker.

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Schokoladige Schokotorte.

Was würden wir eigentlich ohne Schokolade tun? Alleine deswegen lohnt es sich, in dieser Zeit zu leben. Wir haben jederzeit die Möglichkeit, an eine gute Tafel dunkles Gold zu kommen. Schokolade macht glücklich, Schokolade kann trösten und vor allem: Schokolade schmeckt. Was also tun, wenn man keine Lust auf Triple-Chocolate-Brownies oder Schokoladentarte hat? Vielleicht dann mal ein Stück Schokotorte essen. Oder Mousse au Chocolate. Oder eben ein Stück Schokotorte, dass größtenteils eine mousseartige Konsistenz hat. Alle Diätpläne beiseite bitte und vor allem kleine Stücke schneiden und Freunde einladen, dieses Stück Backwerk (das nicht gebacken wird), hat es definitiv in sich.

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Gewürzkuchen.

Der Gewürzkuchen passt ganz hervorragend in die Vorweihnachtszeit und basiert auf dem “Applesauce Cake” von Cynthia Barcomi. Sehr saftiges Teil., gleichzeitig aber auch schön schokoladig und dank der Gewürze sehr gemütlich Aufgrund der Nüsse und Trockenfrüchte ideal als Proviant für längere Autofahrten oder Spaziergänge. Oder zum Aufwärmen, wenn man von einer Schneeballschlacht nach Hause kommt. Dann sollte man aber eine Tasse Tee oder Kakao dazu trinken. Sonst wird das mit dem Aufwärmen auch etwas schwer. Die Zutatenliste ist zwar lang, aber lasst euch dadurch bitte nicht abschrecken, das Ding ist supereinfach zu machen. Ich hab ihn leider geschnitten und fotografiert, als er noch nicht ganz abgekühlt war und hat vor sich hingebröselt. Auch wenn das Foto nicht so aussieht, er ist wirklich lecker.

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